IMMER MEHR UNWETTER: MYTHOS ODER WAHRHEIT?

17.04.2017
Kyrill, Elon, Friederike und Theresa – Namen für heftige Unwetter, die in den vergangenen Jahren über Deutschland, Österreich und der Schweiz tobten. Warum das Wetter immer öfter verrückt spielt und was das für Ihr Haus bedeutet.

Unwetter wie Gewitter, Sturm und Starkregen hinterließen im vergangenen Jahr zerstörte Fenster, überflutete Keller und abgedeckte Dächer. Laut einer Statistik der Münchener Rückversicherung Munich Re haben sich Unwetter seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht. Und laut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungsgesellschaft entstanden 2016 allein in Deutschland Sachschäden in Höhe von 2,6 Milliarden Euro durch Unwetter.

Aber woran liegt es, dass Unwetter immer häufiger auftreten? Das hat vor allem mit der Erderwärmung zu tun. In den vergangenen 135 Jahren haben sich die Mitteltemperaturen in Deutschland um 1,4 Grad Celsius erhöht. „Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kältere, woraus größere Niederschlagsmengen entstehen”, erklärt Prof. Dr. Herbert Formayer vom Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur in Wien. Hagel, Orkanböen, Starkregen, Gewitter und Hochwasser sind die Folgen. „Vor allem großräumige Unwetter wie die atlantischen Sturmtiefs verlagern ihre Zugbahn immer weiter nach Norden. Daher muss in Zukunft mit einer Zunahme von Stürmen auch in Norddeutschland gerechnet werden”, so Formayer.

ERDRUTSCHE, LAWINEN, SCHLAMMSTRÖME: CHARAKTERISTISCHE UNWETTER IM ALPENRAUM

Anders als in Nord- und Mitteldeutschland wird der alpine Raum zwar nicht von atlantischen Sturmtiefs heimgesucht, aber dafür entladen sich hier von Herbst bis Frühjahr Mittelmeertiefs aus Italien. „Süddeutschland, Österreich oder die Schweiz sind aufgrund ihres starken Gefälles besonders von Erdrutschen, Lawinen und Muren, also Schlammströmen, betroffen, die aus dem jeweiligen Unwetter resultieren”, so Formayer. Auch die Hochwassergefährdung sei in Gebirgsregionen aufgrund der zahlreichen Flüsse, Bäche und Seen höher als im Flachland. Formayer rechnet in den nächsten 20 bis 30 Jahren außerdem mit stärkeren Schneefällen, da die Niederschlagsmenge auch im Winter zunimmt. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz liegen dann hohe Schneelasten auf den Dächern, die sie zum Einsturz bringen können.

Neben Risiken wie einer zu hohen Schneelast treten durch Unwetter noch weitere Schäden am Haus auf. So kann Hagel, der häufig in Verbindung mit einem Sturmauftritt nicht nur das Dach, sondern auch Fassaden und Fenster beschädigen. Eine weitere Herausforderung ist vor allem Starkregen, der viele Keller überflutet. Lokale Regenzellen verursachen hohe Niederschlagsmengen, beim Abfließen türmt sich das Wasser auf. Unwetter wie diese führen oft zu unkontrollierbaren Situationen, da sie sich wie aus heiterem Himmel entladen. Die Vorwarnzeiten sind entsprechend kurz. In Kombination mit einem Gewitter treten darüber hinaus hohe Windgeschwindigkeiten auf, die ein Risiko für Dächer bedeuten können. „Im alpinen Raum gibt es zudem noch die Föhn-Orkane, starke Südwinde, die auch kräftig genug sind, um Häuser zu beschädigen”, erklärt Formayer.

UNWETTER EINE ZUNEHMENDE GEFAHRENQUELLE FÜR HÄUSER

Eine effektive Möglichkeit, um sich jederzeit über die Extreme der Natur zu informieren, bieten Apps. So entwickelten die Macher der von Stiftung Warentest ausgezeichneten Wetter-App “WeatherPro” die kostenlose Unwetter-Applikation “AlertsPro”. Sie warnt iOS- und Android-Nutzer frühzeitig und gezielt vor Naturkatastrophen wie Gewitter, Sturm, Hagel, Starkregen oder starkem Schneefall. Und das nicht nur deutschlandweit, sondern auch für den Großteil Europas, Österreich und die Schweiz inbegriffen. Um nicht nur informiert, sondern auch bestmöglich auf drohende Unwetter vorbereitet zu sein, kann man darüber hinaus eine Vielzahl effektiver Schutzmaßnahmen für sein Haus treffen.

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