PLANSCHEN MIT PREFA-KNOW-HOW IN POLEN

04.11.2013
Die Universität Ermland-Masuren im polnischen Olsztyn hat sich den Traum vom eigenen Schwimmbad erfüllt. Einen maßgeblichen Anteil an der Fertigstellung des unkonventionellen Schwimmbades für die knapp 43.000 StudentInnen der Universität hatte PREFA. Dank PREFALZ und österreichischem Know-How konnte die Anlage nach den Wünschen des Architekten und des polnischen Dachspezialisten EKO HARPOON umgesetzt werden.

Der Dach- und Fassadenspezialist PREFA ist mittlerweile in 16 europäischen Ländern tätig. In einem dieser Länder, Polen, wurde ein prestigeträchtiges Projekt finalisiert. In der Woiwodschaft Ermland-Masuren, einem der 16 „Bundesländer“ der Republik Polen, überzeugte PREFA den ausführenden Architekten und zeichnete sich verantwortlich für die Fertigstellung des 2.000m2 großen Schwimmbaddaches, das in Titanium-Farbe gehalten wurde. Die mehr als 1.000m2 großflächlige Fassade schimmert in Patinagrün. Das Schwimmbad, das olympische Dimensionen aufweist, bietet Platz für 200 Zuschauer.

Die große Herausforderung aus architektonischer Sicht stellte die Gestaltung der Fassadenpaneele auf dem gebogenen Wandteil dar. Diese Hauptfassade hat die Form eines Bogens, der jeweils senkrecht und waagrecht gebogen ist. Jeden vierten Meter wurden Querverbindungen eingebaut, dadurch entstand die für das Schwimmbad typische dynamische Form. Zudem sind die Fenster an dieser Wandseite unregelmäßig verteilt. Die Paneele wurden so ausgemessen, dass sich ihre Kanten im gleichen Abstand zu den Kanten der Stehfalze befinden und somit alle Fassadenpaneele die gleiche Breite aufweisen. Der spezielle Fokus der Bauherren vor Baubeginn lag auf den Baumaterialien, insbesondere der Farbgebung und Dicke.

PREFA Know-How in Polen gefragt

„Das Ziel des Architekten und der Auftraggeber war es, die verschiedenen Materialien Glas, Aluminium und Klinker in Einklang zu bringen. Und von großer Wichtigkeit war das Erscheinungsbild des Gebäudes, der Form, der Farben nach außen hin. Das Objekt wird von der Bevölkerung und den StudentInnen absolut positiv bewertet. „Ausschlaggebend für die Wahl unserer Produkte waren vor allem die technische Beratung und die Langlebigkeit von PREFALZ“, beschreibt Pichal Mrotek von PREFA Polen.

1999 wurde die Universität in Olsztyn mit technisch-landwirtschaftlichem Schwerpunkt, wo auch die UNESCO einen Lehrstuhl führt, gegründet. „Technische Raffinessen spielten gerade bei einem solchen Projekt eine große Rolle. Zum Einsatz brachten wir unser Produkt PREFALZ, das  sich aufgrund seiner Geschmeidigkeit leichter als die meisten vergleichbaren Falzmaterialien verformen lässt. Zudem überzeugte es die Planer wegen der kreativen Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Dach und Fassade“, beschreibt Donata Lazarczyk von PREFA Polen.

Überzeugend war auch das technische Know-How, das aus Österreich angeliefert wurde. „Die Verleger verfügten nicht über die notwendigen Erfahrungen mit der Dach- und Fassadeneindeckung. Wir haben Schulungen mit unserem technischen Personal für die Dach-Firma organisiert. Danach waren sie gerüstet für die perfekte Umsetzung der Pläne“, führt Lazarczyk weiter aus.

Im Rahmen des Projektes in Polen kam der PREFA Aluminiumprodukte GmbH das perfekte Ausbildungsprogramm zugute. Seit Jahren bietet die Firma mit Sitz im niederösterreichischen Marktl Unternehmertrainings in den Bereichen Anwendungstechnik, Verkaufstraining und Marketing an. „Im letzten Jahr hatten wir über 2.000 Spengler und Dachdecker in unseren Schulungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Diese PREFA Acadamy werden wir weiter ausbauen, um einen weiteren Stützpunkt in Prag erweitern. Für uns ist es wichtig, Know-How an unsere Partner weiterzugeben. Genau diese Fachkenntnis wurde perfekt in Polen umgesetzt“, beschreibt PREFA-Marketingchef Rudolf Körber.

 

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