Zwei Spitzgiebel und die schwarzrote Prefalz Sonderfarbe für die Fassadenverkleidung sorgen mitten im baulich eher tristen Gewerbegebiet von St. Valentin in Oberösterreich für architektonische Furore. Ein neuer kleiner Tabak-Shop zeigt, dass auch kleine Zweck-Projekte Mega-Auftritte in Sachen Architektur hinlegen können, wenn Bauherr, Architekt, Verarbeiter und Materialproduzent sich für das Thema gemeinsam erwärmen.
Aufsteigender Rauch
Im Brennpunkt
Mit Prefalz geht die Sonne glühend auf
Ziemlich schnell haben sich Bauherr und Architekt auch für ein ungewöhnliches Material entschieden. „Das Prefalz Material lässt sich wie eine Haut über Dach und Fassade spannen und das Gebäude abstrakt erscheinen“, argumentiert Poppe seine PREFA Entscheidung für die Verkleidung von Dach und Fassade mit den geschmeidigen, federleichten, aber robusten und wartungsfreien Aluminiumelementen. „Die Kantung des Falzes erzeugt eine unglaublich schöne Spannung“, sagt Poppe, der auch materialtechnisch gerne bestehende Konventionen aufbricht und neu interpretiert. Deshalb sind auch die Prefalz Elemente eine speziell angefertigte farbliche „Sonderedition“. Der dunkle Rotton der Pulverbeschichtung ist eine Sonderfarbe und der Glut einer Zigarette, Pfeife bzw. Zigarre nachempfunden. Und die Sonne bringt das Schwarzrot der Prefalz Spezialbeschichtung der 420 m² Fassaden- und Dachfläche, die ineinander übergehen, zum Glühen.
Schmiegt sich gschmeidig
Überspitzte Mostviertler Bautradition
Produktbox Prefalz
Material |
beschichtetes Aluminium, 0,7 mm stark, Sonderfarbe schwarzrot |
Maße |
0,7 × 500 mm, 0,7 × 650 mm, 0,7 × 1.000 mm |
Gewicht |
1,89 kg/m², effektiver Verbrauch 2,3–2,5 kg/m² |
Verlegung |
auf Vollschalung mit Trennlage mind. 24 mm |
Befestigung |
Niro-Hafter, lt. statischer Erfordernis |
Verarbeiter-Empfehlung:
Spenglerei und Dachdeckerei Ertl Stefan
www.ertl-dach.at