Die Industriemühle Fritzøe Mølle: So Schwarz wie Larvikit

Die ehemalige Industriemühle Fritzøe Mølle auf Hammerdalen mitten in der kleinen Stadt Larvik (NO) sorgt mit ihrer schwarzen Prefa Aluminiumfassade eindeutig für Lokalkolorit und fügt sich in eine Collage aus Alt und Neu, die zeigt, was baukulturelle Praxis bedeuten kann. Hinter ihrer Planung stehen der Auftraggeber Treschow-Fritzøe, das Architektenteam von PV arkitekter und die Handwerker von Herman Nilsen & Sønner. Thomas Nilsen von Prefa Norwegen brachte die schwarzen FX.12 Fassadenpaneele in P.10 Oberfläche in das Projekt ein, die nicht nur optisch zu Norwegen passen, sondern auch mit dem nachhaltigen Image von Aluminium, das verlustfrei recycelbar ist, punkten. Eine Besonderheit des Objekts: Mit der Wahl der Prefa Fassadenpaneele und der linearen Prefalz-Fassade in Schwarz P.10 präsentieren die Architekten ein traditionelles Material als industriell entwickeltes System.

Auf dem Bild sind drei Personen zu sehen, die nebeneinander stehen und etwas besprechen. Bei den Personen handelt es sich unter anderem um den Architekten Kjetil Lønnebakke Tennebø, Handwerker Bjarne Linnerud.

Alt und Neu

Die neue Fassade an der Südseite der Mühle schiebt sich mit klarer Kante über die alten Backsteinmauern, die durch Fenster in der neuen Fassade sichtbar bleiben. Architekt Kjetil Lønnebakke Tennebø von PV arkitekter betont: „Es sieht so aus, als käme das alte Gebäude aus dem neuen heraus“. An der Nordseite wurden statt eines kompakten Bauvolumens mehrere Baukörper hinzugebaut, die mit einem dunklen Prefalz-Fassadensystem bekleidet wurden. Die hervortretenden Winkelstehfälze sowie deren Schattenlinien bewirken, dass der Blick des Betrachters nach oben geführt wird. Die Prefalz-Fassade ist im Gegensatz zu den FX.12 Fassadenpaneelen nicht strukturiert, was den Eindruck einer architektonischen Collage untermauert.

Fertiges Gebäude wurde bei strahlendem Sonnenschein von unten fotografiert. Das Gebäude wurde mit den FX.12 Fassadenpaneelen und PREFALZ in der Farbe P.10 verkleidet.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Bei dem Projekt der Fritzøe Mølle ist Lønnebakke Tennebø Folgendes wichtig: „Da geht es darum anzupacken, um das Bauen für die eigene Stadt und um langfristig gelebte Baukultur.“ Bevor sie mit der Arbeit an der Mühle begannen, hatten Treschow-Fritzøe, PV arkitekter und Herman Nilsen & Sønner bereits mehrfach zusammengearbeitet. „Der Umbau der Fritzøe Mølle ist spektakulär“, wie Handwerker Linnerud von Herman Nilsen & Sønner betont. Er führt die Firma Herman Nilsen & Sønner in dritter Generation gemeinsam mit seinem Bruder. Sie setzen auf Qualität und auf ein festes Team von Handwerkern, deren Fähigkeiten sie genau einschätzen können. Aus ähnlichen Gründen bauen Herman Nilsen & Sønner auch oft und gerne mit denselben Architekten und Auftraggebern. „Das wäre das Privileg der kleinen Stadt“, sagt Bjarne Linnerud.

Material:

  • FX.12 Fassadenpaneele
  • Prefalz
  • P.10 Schwarz
Seitenansicht des Gebäudes in Norwegen. Vor dem Gebäude sind Bäume zu sehen. Das Foto wurde bei strahlendem Sonnenschein aufgenommen. Das Gebäude wurde mit den FX.12 Fassadenpaneelen und PREFALZ in der Farbe P.10 verkleidet und steht leicht im Schatten.

Die Prefa Aluminiumprodukte GmbH ist europaweit seit über 75 Jahren mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dach- und Fassadensystemen aus Aluminium erfolgreich. Insgesamt beschäftigt die Prefa Gruppe rund 600 Mitarbeiter. Die Produktion der über 5.000 hochwertigen Produkte erfolgt ausschließlich in Österreich und Deutschland. Prefa ist Teil der Unternehmensgruppe des Industriellen Dr. Cornelius Grupp, die weltweit über 9.000 Mitarbeiter in über 45 Produktionsstandorten beschäftigt.