47.000 PREFA Wandrauten in vier unterschiedlichen Farben machen aus einem, an sich schlichten, Wohngebäude eines prominenten französischen Architekten einen optischen Meilenstein. Das „Schlangenhaus“ mit seiner auffälligen Python-Fassade ist faszinierender Blickfang eines architektonisch eher pragmatisch angelegten neuen Stadtteils von Grenoble.
Die Agentur für Architektur, Stadtplanung und Design des französischen Star-Architekten Èdouard François ‒ internationales Mitglied der RIBA (Royal Institute of British Architects) in London, seit fast 20 Jahren mit seinen Arbeiten permanenter Teil der Ausstellung im „Centre Georges Pompidou” ‒, feierte gerade ihr 30-jähriges Bestehen. Der Architektur-Exzentriker und Nachhaltigkeits-Trendsetter liebt das kreative Spiel mit der Fassade.
Spezialist für Leuchtturm-Projekte
Atypisch im typischen Neubaugebiet
Auffällig getarnt
Die Schlange kam ins Spiel, weil die grafischen Muster der Schlangenhaut es sehr schwierig machen, ihre Form zu definieren. Das Schuppenmuster funktioniert in Sachen Form wie eine Camouflage-Optik, die Ecken und Kanten verschwinden lässt.
Als Vorlage für den Fassadenentwurf diente dem Architekten ein Designer-Rucksack. Das Muster wurde gescannt und auf das passende Maß gezoomt. „Die Schuppen zu Fassadenrauten umzuwandeln war einfach“, meint François. „Der erste Eindruck einer Testfläche aus 20 × 20 PREFA Wandrauten war genial. Mit dem Python-Muster verschwanden alle hässlichen Ecken und Kanten, die großen Fenster und ausladenden Balkonflächen.“
Material macht Architektur
Fassadenprofi auf Schlangenjagd
„Wir sind zum Glück auf PREFA gestoßen und waren sofort begeistert über die Vielzahl an unterschiedlichen Platten und Farben“, sagt der verantwortliche Fassadenprofi Patrick Gaide vom ausführenden Unternehmen ACEM aus Saint Martin d’Hères.
Das Ausmaß der hinterlüfteten Fassade des Stahlbeton-Gebäudes mit dem Python-Touch war enorm. Verlegt wurden 1.500 Fassaden-Quadratmeter mit rund 47.000 PREFA Wandrauten 20 × 20. Ein PREFA Lehrverleger beriet vor Ort bei der Ausarbeitung der Details. Und die waren knifflig.
„Wir hatten eine genaue Zeichnung der nachgestellten Schlangenhaut vom Architekten erhalten. Mit der Info, wo welches Fassadenelement seinen Platz finden soll“, erinnert sich Gaide. Raute für Raute waren für den Effekt der schillernden Außenhaut genau festgelegt. Deshalb wurde auf jedem Kleinteil in der entsprechenden Farbe P.10 anthrazit, P.10 hellgrau, naturblank sowie silbermetallic eine Nummer notiert, die bei der präzisen Umsetzung der Anordnung vom Plan auf die Fassade half.
Eine schöne PREFArenz für den Fassadenbauer
Dass Architekt François und Fassadenbauer Gaide PREFA präferiert haben, hat nicht nur das perfekte Zusammenspiel der richtigen Rautenform und der passenden Farben als Grund. Die garantierte Farbbeständigkeit, die hohe Qualität des wartungsarmen Aluminium-Materials und das bewährte PREFA Know-how waren zusätzliche Assets. „Wir haben erstmals mit PREFA gearbeitet und waren gespannt. Es war die beste Wahl, und das Gebäude wird auch in 20 Jahren unverändert spektakulär aussehen“, meint der erfahrene Fassadenbauer. „Ich kann sagen: Ich habe die Python von Grenoble umgesetzt. Das ist eine schöne und außergewöhnliche Referenz.“
Kulturelles Kultobjekt
Prefa Wandraute 20 × 20: Produktbox
Material |
Beschichtetes Aluminium, 0,7 mm stark, Zweischicht-Einbrennlackierung oder Pulverbeschichtung bei Sonderfarben
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Farbe |
P.10 anthrazit, P.10 hellgrau, naturblank, silbermetallic
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Befestigung |
1 Stk. Rillennagel pro Wandraute = 25 Rillennägel pro m² |
Gewicht |
2,8 kg/m²
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Verlegung |
Vollschalung mind. 24 mm
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Größe |
20 × 20 cm in verlegter Fläche
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Produkt |
PREFA Wandraute 20 × 20 |