PV-Anlagen in Schutzzonen:
PREFA bringt Denkmalschutz und Photovoltaik in Einklang

Ein Urteil mit Signalwirkung über Österreich hinaus: Der Verfassungsgerichtshof hat die bisherige Praxis zur Genehmigung von Photovoltaikanlagen in den Schutzzonen von St. Pölten gekippt. Ein pauschales Einschränkungsverbot oder die verpflichtende Zustimmung eines Fachgremiums sind damit hinfällig, PV-Anlagen unterliegen künftig der individuellen Einzelfallprüfung. Das St. Pöltener Urteil macht den Weg frei für die nachhaltige Zukunft historischer Stadtkerne, wobei der Schutz des Ortsbildes ein entscheidendes Kriterium sein wird.

Die Nahaufnahme des Daches der St. Karl Borromäus Kirche in Nürnberg zeigt die präzise verlegten PREFA Solardachplatten in elegantem Schwarz. Die gut integrierten Solarmodule fügen sich harmonisch in die historische Architektur ein und stellen eine nachhaltige Energiequelle dar. Im Hintergrund sind die markanten Kirchtürme mit ihren klassischen spitzen Dächern zu sehen. Die PREFA Dachlösung aus robustem Aluminium verbindet Denkmalschutz mit erneuerbarer Energie perfekt.

Auch Deutschland bewegt sich in diese Richtung

Die Entscheidung aus Österreich spiegelt eine Entwicklung wider, die sich auch in Deutschland zunehmend abzeichnet. Pauschale Verbote von Photovoltaikanlagen aus Gründen des Ortsbild- oder Denkmalschutzes geraten immer stärker unter Druck. Stattdessen setzen Gerichte und Behörden verstärkt auf eine individuelle Abwägung zwischen Klimaschutz, Energiewende und dem Erhalt historischer Bausubstanz.

Seit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2023 gilt der Ausbau erneuerbarer Energien als „überragendes öffentliches Interesse“. Dadurch haben Photovoltaikanlagen in Genehmigungsverfahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Mehrere Gerichtsentscheidungen bestätigen diesen Trend und stärken die Möglichkeiten, Solarenergie auch auf denkmalgeschützten oder besonders sensiblen Gebäuden zu nutzen.

Denkmalschutz und Photovoltaik müssen kein Widerspruch sein

Historische Gebäude modernisieren und gleichzeitig ihren Charakter bewahren. Genau hier setzen die leichten Aluminium-Dächer und gebäudeintegrierten PV-Lösungen von PREFA an. Dank des geringen Eigengewichts werden bestehende Dachkonstruktionen kaum belastet, wodurch selbst bei der Kombination mit Photovoltaik oft keine aufwendigen Verstärkungen notwendig sind. So entstehen neue statische Spielräume für eine nachhaltige Energiegewinnung im Bestand.

Die Photovoltaik wird dabei direkt in Dach und Fassade integriert und fügt sich harmonisch in das architektonische Gesamtbild ein, ohne störende Aufbauten oder Eingriffe ins Stadtbild. „Gerade im historischen Stadtbild braucht es Lösungen, die Energiewende und Baukultur nicht gegeneinander ausspielen, sondern intelligent verbinden“, erklärt Bernhard Allmer, Produktmanager bei PREFA Österreich.

Kirche Borromäus München Nahaufnahme

Solardachplatten für hochwertige Sanierungen

Besonders bei Sanierungsprojekten und denkmalnahen Gebäuden bietet die PREFA Solardachplatte entscheidende Vorteile. Die Photovoltaikzellen sind direkt mit der Aluminium-Grundplatte verbunden und bilden eine robuste, langlebige Dachlösung. Gleichzeitig überzeugt das System durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Sturm, Hagel und extremen Witterungsbedingungen.

Für Doppelstehfalzdächer wurde das Solarmodul PREFALZ entwickelt. Es wird ohne Dachdurchdringung direkt am Doppelstehfalz befestigt und ermöglicht so eine substanzschonende Integration in bestehende Dachkonstruktionen.

Erfolgreiches Beispiel: Bayerns größte PV-Anlage auf einer denkmalgeschützten Kirche

Dass Denkmalschutz und Solarenergie erfolgreich miteinander kombiniert werden können, zeigt die Kirche St. Karl Borromäus in Nürnberg. Im Zuge einer umfassenden Dachsanierung wurden rund 800 Quadratmeter Dachfläche mit PREFA Solardachplatten ausgestattet. Damit entstand Bayerns größte Photovoltaikanlage auf einem Kirchendach.

Für das Projekt wurden die Solardachplatten in Form und Farbgebung speziell angepasst, sodass die ursprüngliche Dachoptik erhalten blieb und sich die Anlage nahezu nahtlos in das historische Erscheinungsbild der Kirche einfügt. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich historische Architektur und nachhaltige Energiegewinnung miteinander verbinden lassen.

Das Bild zeigt die präzise Deckung des Aluminiumdachs der St. Karl Borromäus Kirche in Nürnberg. Das Kirchendach wurde mit PREFA Solardachplatten in elegantem Schwarz ausgestattet. Der Blick auf den markanten First des Satteldachs unterstreicht die gelungene Integration der modernen Photovoltaik-Indach-Lösung in die historische Architektur. Die Solardachplatten fügen sich harmonisch auf dem denkmalgeschützten Gebäude ein und versorgen die Kirche und etliche benachbarte Gebäude mit effizienter und nachhaltiger Energie.

Die Zukunft gehört der individuellen Abwägung

Sowohl die aktuelle Rechtsprechung in Deutschland als auch das Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofes machen deutlich: Die Frage lautet künftig nicht mehr, ob Photovoltaik in Schutz- oder Denkmalzonen grundsätzlich möglich ist, sondern wie sie gestalterisch und technisch sinnvoll umgesetzt werden kann.

Mit gebäudeintegrierten Solarlösungen bietet PREFA die passende Antwort auf diese Entwicklung – für historische Gebäude, sensible Dachlandschaften und anspruchsvolle Sanierungsprojekte, bei denen Architektur, Ortsbildschutz und nachhaltige Energieversorgung gleichermaßen berücksichtigt werden sollen.

Bilder zum Download

Die Bilder stehen hier zum Download bereit.

Fotocredit: PREFA / Croce & Wir